Für einen Wettbewerb in Innsbruck entstand ein Einfamilienhaus, dessen Architektur aus Landschaft und Ort heraus entwickelt wurde. Gestaffelte Baukörper folgen den natürlichen Gegebenheiten des Grundstücks, öffnen gezielte Blickbeziehungen zur umliegenden Bergkulisse und schaffen ein vielschichtiges räumliches Gefüge. Terrassen, Höfe und begrünte Einschnitte lassen Innen- und Außenraum fließend ineinander übergehen. Durch ihre Gliederung fügen sich die Baukörper selbstverständlich in die villenartige Umgebung ein und formulieren zugleich eine eigenständige architektonische Haltung.
Teilung und Verschiebung. Die Gliederung des Gebäudes in drei Hauptvolumen schafft eine klare räumliche Struktur, stärkt die funktionale Organisation und ermöglicht eine flexible Nutzung.
Aufteilung. Die gezielte Verschiebung der Baukörper schafft differenzierte Raumqualitäten, öffnet Blickbeziehungen und lässt fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenraum entstehen.
Einbettung. Architektur und Freiraum greifen selbstverständlich ineinander. Die Bauvolumen verschmelzen mit dem Garten zu einem zusammenhängenden räumlichen Gefüge.
Das Haus versteht sich als flexible Struktur. Unterschiedliche Raumvolumen ermöglichen eine anpassungsfähige Nutzung und eröffnen die Möglichkeit, künftig eine zusätzliche Wohneinheit zu integrieren. So entsteht eine Architektur, die auf Kontext, Landschaft und zukünftige Anforderungen gleichermaßen reagiert. Vielseitig. Anpassungsfähig. Nachhaltig.
Blickbeziehungen. Bewusst gesetzte Sichtachsen lenken den Blick auf die prägenden Landschaftselemente Innsbrucks und machen die umliegende Bergkulisse zum Teil des Raumerlebnisses. Andere Blickbeziehungen werden bewusst versperrt, um Privatsphäre zu gewährleisten.
Die Materialität greift die alpine Landschaft Innsbrucks auf und übersetzt diese in eine klare architektonische Sprache. Helle, fein strukturierte Betonoberflächen verleihen dem Baukörper eine monolithische, zeitlose Präsenz. Integrierte Pflanztröge verweben das Gebäude mit seiner Umgebung. Grüne Metallelemente greifen die landschaftliche Einbettung auf und betonen die Gliederung der Volumen. Im bewussten Kontrast zur Außenhülle schaffen im Inneren warme Holzoberflächen und natürliche Materialien eine ruhige, wohnliche Atmosphäre.
Jahr: 2026
Ort: Innsbruck
Kunde: Privat
Leistungen: Architektur
Status: Vorprojekt
©Renderings: THE NEW KOMMA Architecture








